Failed Betas Kapitel 1: Meeresschneckenbeta

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Antrag auf Projektfinanzierung

Projekt: Züchtung von Betahumanoiden auf Basis des Gencodes von Elysia chlorotica

Arbeitstitel: SolarSluggy

Zusammenfassung: Das Projekt zielt darauf ab Schneckenbetas aus Elysia chlorotica („Meeresnacktschnecke“) zu züchten, die in der Lage sind, sich mit Hilfe von intrakutikulären Chloroplasten partiell durch Sonnenlicht zu versorgen. Der Grad der Autonomie soll hierdurch erhöht sowie die Versorgungskosten minimiert werden.

Intendiertes Einsatzgebiet sind langzeitaufklärungsmissionen in schwer zugänglichen Gebieten, um vollen Nutzen aus der Semiautonimität ziehen zu können.


Inhaltsverzeichnis

Zurückliegende Projektphasen:

Phase 1: Akquisition der DNS, Sequenzierung des Gencodes

Bisherige Kosten: 2,68 Mio. C / Bewilligte Gelder: 103 Mio. C

Ort: 12.001 ‑ 003 (Großraumlabore)

Nachdem fünf Vorkommen von Proben lokalisiert wurden, hatten wir uns für die Museumssammlung des GUSA-Staatsarchives auf Neu-Halifax entschieden. Das Justifiers-Team „Bulldoze Yeehaw!“ erwies sich als effektiv, wenn auch erhebliche Kollateralschäden „nicht vermieden werden konnten“. Die Sequenzierung verlief erstaunlich simpel und erfolgreich (Ausführung: Praktikant Engelbert).


Phase 2: Präliminäre Kompatibilitätsstudien

Bisherige Kosten: 3,03 Mio. C Bewilligte Gelder: 103 Mio. C

Ort: 12.001 ‑ 003 (Großraumlabore)

Die Berechnungen und ersten Labortests (Ausführung: Praktikant Engelbert) verliefen reibungslos und ließen schnelle Erfolge erwarten.

Phase 3: Anzucht

Bisherige Kosten: 12,88 Mio. C Bewilligte Gelder: 103 Mio. C

Ort: 12.001 ‑ 003 (Großraumlabore)

Erste Züchtungen brachten in Schleimpfützen schwimmende Knochenfragmente hervor. Kontrollen erwiesen Fehleinstellung der Sequencer sowie kenntnisfreie Ausführung der Berechnungen. Verantwortlicher Praktikant Engelbert wurde entlassen, Projektpause auf Grund von Restrukturierungen (Personelle Neubesetzung, Umzug, Refinanzierung).

Phase 4: Anzucht nach Relaunch

Bisherige Kosten: 82,59 Mio. C Bewilligte Gelder: 103 Mio. C

Ort: 03.994 (Labor)

Relaunch verlief Erfolgversprechend, mit Verzögerung von acht Monaten konnten zwei erste Exemplare („Kang“, „Kodos“) erfolgreich ins Natustank-Stadium gebracht werden, wenn auch der Phänotyp als subhumanoid bezeichnet werden muss. UV-Bestrahlung bewirkt erhebliche intrakutane Glucoseproduktion verbunden mit Gewichtszunahme (Kang: 54 kg; Kodos: 95 kg).

Phase 5: Psychologische Bewertung, zweite Zuchtgeneration

Bisherige Kosten: 108,8 Mio. C Bewilligte Gelder: 103 Mio. C

Ort: 03.994 (Labor)

Zweite Zuchtgeneration („Sinus“, „Cosinus“, „Tangens“) wurde erfolgreich in das Natustank-Stadium gebracht. Kang zeigt keine erkennbaren Reaktionen auf das Umfeld (Dr. Jansen kritisierte die Wahl eines Autisten für die humanoide Basis). Kodos dagegen zeigt cholerische Tendenzen und reagiert weiterhin ausgesprochen Positiv auf UV-Bestrahlung (Kang: 53 kg; Kodos: 326 kg).

Phase 6: Validierung der Züchtungserfolge

Bisherige Kosten: 191,1 Mio. C Bewilligte Gelder: 122 Mio. C

Ort: 03.994 (Labor)

Zweite Zuchtgeneration zeigte suboptimale Reaktion auf UV-Bestrahlung. Alle Exemplare verließen das Nutzspektrum bei Zurücklassung einer stark glukosehaltigen Lösung. Der Kontakt der Exemplare aus Zuchtgeneration 1 mit jener Lösung konnte auf Grund der stark effusiven Freisetzung nicht vermieden werden. Dabei erfolgte allerdings eine erste Bestätigung der Bewusstseinspräsenz des Exemplars Kang (Linguale Äußerung: „lecker“). Kodos reagiert weiterhin äußerst positiv auf Lichteinwirkung, erforderte allerdings die Anschaffung größerer Fixierungsvorrichtungen zur Eindämmung seiner Tobsuchtsanfälle (Kang: 53 kg; Kodos: 551 kg).

Phase 7: Revalidierung der Züchtungserfolge

Bisherige Kosten: 397,9 Mio. C Bewilligte Gelder: 250 Mio. C

Ort: 03.994 (Labor)

Dritte Zuchtgeneration wurde nach Bewilligung neuer Gelder initiiert und zeigte nach Gencodealteration noch im Embryostadium überaus produktive Reaktionen auf Lichtpräsenz. Die Neuanschaffung von fünf Natustanks ist allerdings nötig, da die alten Exemplare funktionsuntüchtig sind, nachdem eine Filterinsuffizienz für einen Austritt der Nährlösung sorgte. Für die Zeit nach der Renovierung der Gebäudetrakte A-D wurde uns das Labor in Raum -07.023 („kleine Abstellkammer“) zugewiesen. Wegen der inzwischen außerordentlich positiven Entwicklung des Exemplars Kodos erbitten wir Anweisungen für dessen Unterbringung (Gewicht: 1355 kg, Abmessungen bei adäquater Einfassung: ca. 3,2 x 3,2 x 1,8 m, Tendenz steigend). Tests mit scharfer Munition, wie sie in diesem Projektstadium eigentlich üblich wären, werden ausdrücklich nicht empfohlen, um die Gefährdung für Personal und Einrichtung niedrig zu halten. Für den erfolgreichen Abschluss des Projektes beantragen wir hiermit die Freigabe von weiteren 188 Mio. C. Resultate werden mit Sicherheit äußerst sparsame und effektive Betahumanoide auf Schneckenbasis, die eine Revolution in der Betazucht darstellen, was uns auf Jahre hinweg eine Vormachtstellung in diesem Feld sichern wird. Unserer Kenntnis nach arbeitet bisher kein anderes Forscherteam auf diesem erfolgversprechenden Feld.

Quellen

  1. Just News Underground 5
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