Fledermausbeta

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Inhaltsverzeichnis

Das Tier

Die erste Welle der Betazucht hatte sich noch weitgehend auf „einfache“ Tiere konzentriert. Die gentechnischen Manipulationen hielten sich noch in Grenzen und nicht allzu viel war machbar. Relativ schnell begannen die Forscher dann aber mit gewagteren Experimenten. Auch wenn viele davon misslangen, brachten sie doch einige interessante Betaspezies hervor. In diese Phase des Experimentierens fallen auch die ersten Zuchtversuche von Fledermausbetas. Man war neugierig, ob man flugfähige Betas hervorbringen könnte, die sogar noch über spezielle Sinne verfügen. Die Orientierung durch Ultraschall erschien dabei relativ unkompliziert, hatte man doch schon seit langer Zeit Erfahrung mit Ultraschallsensoren und der Unterstützung unheilbar erblindeter Personen.

Hier stellte sich aber zum ersten Mal heraus, wie grundlegend anders besondere Tiersinne sein können. Seit den ersten erfolgreichen Züchtungen spielen die Betas mit den Sinnen und tricksen die Verhaltensforscher regelmäßig aus. Sie starten heimliche Kommunikationsnetzwerke, die auch durch Isolation nur schwer unterbrochen werden können – außer in schalldichten Zellen. Dabei gehen sie verspielt und grausam vor, was sich zu oft als unschöne Kombination herausstellt.Inzwischen ist die Betazucht einige Jahrhunderte älter und die Möglichkeiten sind noch um Längen vielfältiger geworden. Vollständige Flugfähigkeit wurde zwar noch immer nicht erreicht, besonders intensiv forscht aber kaum noch jemand daran. Viel mehr Wert wird auf die Verfeinerung der Sinne gelegt, sowie die Manövrierfähigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen 1.

Bekannte Fledermausbetas

Wissenswertes

Neben der recht verspielten Ader, die ein Großteil der Fledermausbetas an den Tag legt gibt es aber noch die dunklere Seite. Viele spielen – wahrscheinlich absichtlich – mit dem Vampirklischee, das mit dem Aufkommen der Fledermausbetas einen neuen Schub erfahren hat. Es mag wahr sein, dass menschliches Blut für sie verdaubar ist, aber wer würde sich schon dem erheblichen Ansteckungsrisiko aussetzen? Die Leidenschaft für Vampire äußert sich aber besonders in grusligem Auftreten und morbidem Humor. Der theatralische Effekt der Flughäute, wenn sie wie ein Cape um den Körper geschlungen werden, ist kaum zu übertreffen. Hinzu kommen noch die grotesk verzerrten Gesichtszüge, die besonders bei Hufnasenbetas unerreichbar abscheuliche Ausmaße annehmen. Wahrhaft gruselig ist aber hauptsächlich, dass Rekonstruktionen von 2D-Horrorfilmen bei ihnen absolut beliebt sind – über tausend Jahre alt,schwarzweiß und unscharf.


Erläuterungen

  1. Die Beschreibung des Fledermausbetas ist geschrieben von Benutzer Soulhuntress sowie Coming_Curse und ist kein offizieller Kanon.

Quellen

Primärquelle für den Fledermausbeta ist:

  1. JNU: Ausgabe 8 – Fly Away
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