Laborrattenbeta

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Das Tier

Diese schneeweißen Nager werden als besondere Form der Wanderratte gezüchtet, um von Konzernen und Forschungseinrichtungen in zahllosen Experimenten gemartert zu werden. Seit den Betagesetzen von 3040 haben zwar auch Versuchstiere einen Buyback, doch bevor auch nur die Hälfte zurückgezahlt ist, sind sie, durch die gesundheitliche Belastung, für kein weiteres Experiment mehr zu gebrauchen. Und dann heißt es: Nach der Käfighaltung ist vor der Justifiersausbildung.
Eine solche Vergangenheit sieht man auch dem stärksten Beta an. Ob nun eine kahl gekratzte Wunde im Nagergesicht, Augen mit nicht roten, sondern grünen Pupillen, eine Laborratte erkennt man sofort. Und die meisten Justifiers sind für diese einzigartigen Merkmale dankbar, denn sie machen einen weiten Bogen um Versuchstiere. Open-Field-Test und Versuche mit „gezielter genetischer Konditionierung“ haben bewirkt, dass jeder Laborrattenbeta ein verhaltensgestörtes Unikat ist. Zwar sind sie nicht so durchgeknallt wie ein Chemical, doch sie sind sicher nicht mehr das, was ihre Ahnen einmal waren. Die meisten Laborratten legen einen geheimen Fressvorrat an, schon bevor das Shuttle durchs TransMatt-Portal ist. Was ihnen einen eignen Vorteil einbringt, wird genutzt. Erfahrene Teamführer berücksichtigen darum die „Besonderheiten“ der ihnen anvertrauten Laborratten und passen auf, dass sie nicht allzuviel Kontakt zum übrigen Team haben. Mit der richtigen Herausforderung lässt sich das leicht bewerkstelligen.
Eine scheinbar unlösbare Aufgabe ist diesen Betas die liebste, denn dann können sie ihre Stärken ausspielen. Neben ihrem analytischen Verstand, mit dem sie auch die raffiniertesten Versuchsanordnungen durchschauen, sind diese Betas gegen äußere Einflüsse bestens gefeit. Was eine Ratte nicht umbringt, macht sie Stärker!
Und so haben die Laborrattenbetas die Fähigkeit entwickelt, atomaren, biologischen und chemischen Einwirkungen zu widerstehen. Wo andere Konzerne viel Geld für teure Schutzanzüge ausgeben oder gar auf eine geschlossene Expedition mit Roboterdrohen setzen, schickt Stellar Exploration ihren Beta-Ausschuss. Wenn’s einen Tiger umhaut – schick eine Laborratte!
Vielleicht wartet ja ein Leckerli auf sie - woher soll man das schon wissen im großen Experiment einer Planetenerkundung. 1.

Bekannte Laborrattenbetas


Wissenswertes

Neben dem Laborrattenbeta wurde aus ähnlichem Genmaterial auch der Wanderrattenbeta gezüchtet


Erläuterungen

  1. Die Beschreibung des Laborrattenbetas ist geschrieben von Benutzer Niko und ist kein offizieller Kanon.

Quellen

Primärquelle für den Laborrattenbeta ist:

  1. JNU: Ausgabe 1 – Neue Abenteuer
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